LUX CAELESTIS
Himmlische Chormusik
mit Werken von
Eric Whitacre | Morten Lauridson | John Rutter |
Franz M. Herzog | Eriks Ešenvalds
Vocalforum Graz
Michael Berger | Percussion
Franz M. Herzog | Leitung
Das Vocalforum Graz unter der Leitung von Franz M. Herzog lädt zu einem stimmungsvollen Konzertabend unter dem Titel „Lux Caelestis“ ein. Im Mittelpunkt steht das faszinierende Thema Licht in seiner spirituellen, klanglichen und poetischen Vielfalt. Auf dem Programm stehen Werke bedeutender zeitgenössischer Komponisten wie John Rutter, Eric Whitacre, Morten Lauridsen, Franz M. Herzog und Ēriks Ešenvalds.
Die ausgewählten Kompositionen verbinden sakrale Tradition mit moderner Chormusik und reichen von meditativen Klanglandschaften bis zu eindrucksvollen musikalischen Darstellungen von Sternen- und Nordlichtern. Ergänzt wird das Programm durch Solostimmen und besondere Klangeffekte, die dem Konzert eine außergewöhnliche Atmosphäre verleihen.
Ugis Praulins: DES KAISERS NACHTIGALL
Nach Hans Christian Andersen
Meisterhaft verbindet Praulins Einflüsse aus Folk, Pop, Mittelalter und Renaissance mit klassischer Moderne und Anklängen an die große Chor- und Volksliedtradition seiner Heimat zu einem musikalischen Amalgam, das mit seiner hochoriginellen Klangsprache sofort für sich einnimmt. Mit sphärischen Klängen entführt uns diese besondere Komposition für 20-stimmigen Chor und Flöte in eine längst vergangene, märchenhafte Zeit
LET HIM KISS ME
Das Hohelied Salomonis
Das berühmte „Hohelied“ von Salomon – geschrieben von einer Frau?!
Ein inszeniertes Chorkonzert, das das Hohelied Salomos zum Inhalt hat. Unterschiedliche Vertonungen der faszinierenden biblischen Liebeslieder spannend neu interpretiert. Herausragende Chormusik ergänzt mit außergewöhnlichen Klängen von Christian Bakanic (Akkordeon) und Arion Saltiel (jüdisch-sefardischer Gesang).
Miserere – der Psalm 51 zählt zu den zu den so genannten Bußpsalmen und wird jedes Jahr am Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag verwendet. Im Zentrum steht das Thema Schuld und Vergebung, als Autor gilt König David. Drei Vertonungen des 51. Psalms bilden das Grundgerüst des Programms (Allegri, Brahms und MacMillan), wobei Gregorio Allegris „Miserere“ wohl die berühmteste ist.
IN PARADISUM
In paradisum ist eine lateinische Antiphon aus dem 7. oder 8. Jahrhundert. Sie war im Mittelalter Teil der Sterbeliturgie und wurde am Übergang vom Leben zum Tod gesungen. Im Laufe der Liturgiegeschichte wurde In paradisum ein Teil der Exequien und wird heute gesungen, während der Sarg zum Grab geleitet wird. Der Gesang deutet Sterben als Übergang, das himmlische Jerusalem steht dabei als endzeitliche Metapher. Himmlische Chöre geleiten den Sterbenden von dieser Welt in eine neue.
In unserem Konzertprogramm schlagen wir von der christlichen Welt eine Brücke zur antiken Welt und begegnen Hypnos, Ker und Thanatos, alle drei Kinder von Nyx (Nacht). Sie geben den drei Teilen des Programms ihre Namen und bilden den inhaltlichen Rahmen.





