Rückblick

voices of Spirit 2026 – Gala- und Abschlusskonzert
mit Eriks Esenvalds

Galakonzert: Do. 14. 5. 2026, 20:00 Uhr – Stefaniensaal Graz

Das Galakonzert „Passion & Resurrection“ widmet sich dem Werk eines der bedeutendsten Chorkomponisten unserer Zeit: Ēriks Ešenvalds, Artist in Residence des Festivals und weltweit gefeierter Klangmagier zwischen Nordlicht-Poesie und spiritueller Intensität. Gemeinsam mit Stephen Layton, einem der führenden Chorleiter unserer Generation, gestaltet er diesen außergewöhnlichen Abend persönlich am Pult.

Auf der Bühne vereinen sich das Vocalforum Graz (Einstudierung: Franz M. Herzog), der renommierte Slovenian Philharmonic Choir (Einstudierung: Sebastjan Vrhovnik), Sopranistin Mojca Bitenc Križaj sowie die Camerata KONSordino des Johann-Joseph-Fux-Konservatoriums.

Der erste Konzertteil steht ganz im Zeichen der berühmten „Northern Lights“–Suite, einschließlich Werken wie Stars, Northern Lights, Rivers of Light und Only in Sleep. Ešenvalds führt persönlich in seine Musik ein, singt selbst und lässt sein Markenzeichen erklingen: die poetisch schimmernden water-tuned glasses.

Nach der Pause erklingt das Oratorium „Passion and Resurrection“ – ein Schlüsselwerk seines Schaffens und eine der Kompositionen, die seinen internationalen Durchbruch begründeten. Das rund 30-minütige Werk für Sopran, Streicher und Chor verbindet archaische Kraft, tief empfundene Spiritualität und cineastische Klangfarben. (Österreichische Erstaufführung)

Mit seiner einzigartigen Klangsprache zählt Ēriks Ešenvalds zu den meistgespielten Komponisten der Gegenwart. Seine Musik wird weltweit aufgeführt, vielfach ausgezeichnet und von Ensembles wie dem Rundfunkchor Berlin, Polyphony, der Britten Sinfonia oder dem Choir of the West interpretiert.
Stephen Layton – Grammy-, Echo- und Gramophone-prämiert – gilt als einer der einflussreichsten Dirigenten der internationalen Chorlandschaft.

Ein Abend, der nordische Atmosphären, spirituelle Tiefe und die Energie zweier Ausnahmekünstler verbindet – und den Stefaniensaal in leuchtende Klanglandschaften taucht.

Abschlusskonzert: Sa. 16.5.2026, 18 Uhr – Schutzengelkirche Graz

Mit dem Konzert HEAVEN & EARTH findet das Internationale Chorfestival Voices of Spirit am Samstag, 16. Mai 2026 um 20:00 Uhr in der Schutzengelkirche in Graz-Eggenberg seinen musikalischen Höhepunkt.

Das Festival verwandelt Graz jedes Jahr in eine „Singing City“ und bringt internationale Künstler:innen, Chöre und junge Stimmen zusammen, um die Vielfalt der Chormusik zu feiern. Voices of Spirit steht dabei für musikalische Begegnung, zeitgenössische Komposition und inspirierende Zusammenarbeit zwischen Profis und Nachwuchstalenten. Das Abschlusskonzert spannt einen großen musikalischen Bogen zwischen Erde und Himmel.

EARTH – Mysterium Erde
Den ersten Teil gestaltet der Jugendchor Österreich unter der Leitung von Agnes Schnabl mit einer Auswahl aus dem Programm „Mysterium Erde“. Das Programm verbindet Werke aus mehreren Jahrhunderten – von Heinrich Schütz und Felix Mendelssohn Bartholdy bis zu zeitgenössischen Komponist:innen wie Katerina Gimon, Laura Jakabsone oder Jakob Gruchmann. Besondere Klangfarben entstehen durch außergewöhnliche musikalische Gäste: Julia Renöckl (Obertongesang) und Sabrina Maritschnig (Saxophon)

Die Musik kreist um Natur, Elemente und die Verbindung des Menschen mit der Erde – poetisch, kraftvoll und überraschend vielfältig.

HEAVEN – Klang des Himmels
Im zweiten Teil richtet sich der Blick nach oben. Das international renommierte Vocalforum Graz sowie ein eigens für das Festival gegründeter Projektchor unter Leitung von Eriks Ešenvalds präsentieren Werke des lettischen Komponisten und Dirigenten Eriks Ešenvalds, der 2026 als Artist in Residence des Festivals wirkt. Zu hören sind eindrucksvolle Chorwerke wie Northern Lights oder O salutaris hostia, aber auch neue Kompositionen und Uraufführungen. In groß besetzten Klangbildern – mit Blechbläsern, Pauken, Harfe und Orgel – entfaltet sich ein musikalischer Himmel aus Licht, Spiritualität und Emotion.

HEAVEN & EARTH verbindet junge Stimmen, internationale Komposition und außergewöhnliche Klangräume zu einem eindrucksvollen Finale des Festivals – ein Konzertabend zwischen Natur, Spiritualität und moderner Chorkunst.

LUX CAELESTIS

So. 19. 4. 2026, 20:00 Uhr – Mariahilfer Kirche Graz

Das Vocalforum Graz unter der Leitung von Franz M. Herzog widmet sich gemeinsam mit Michael Berger an der Percussion dem Licht als spirituellem, klanglichem und poetischem Leitmotiv. Das Programm führt von John Rutters eindrucksvoller Hymn to the Creator of Light über Eric Whitacres schwebendes Lux aurumque und Morten Lauridsens kontemplatives O nata lux bis zu Franz M. Herzogs Missa “Lux caelestis”. Einen besonderen Schwerpunkt bilden Werke von Ēriks Ešenvalds, in denen Sterne, Nordlichter und Himmelsphänomene zu leuchtenden Chorbildern werden.

Mit fein abgestimmten Soli, Glockenspiel, Maultrommel und atmosphärischen Klangfarben entsteht ein Abend zwischen meditativer Sammlung, sakraler Strahlkraft und sinnlicher Klangmagie – ein Konzert, das die Vielschichtigkeit des Lichts hörbar macht.

CREDO

12. 10. 2025, 20:00 Uhr – Mariahilfer Kirche Graz
19. 10.2025, 17:00 Uhr – Stift St. Paul/L.

2025 wird als Jubiläumsjahr des Credo-Textes, des sogenannten Nizänum gefeiert. Der Text, der im Jahr 325 auf dem Konzil von Nizäa zum ersten Mal formuliert wurde, gilt als die ökumenische Form des Glaubensbekenntnisses, auf dessen Text sich alle christlichen Kirchen berufen und Grundlage fast aller Vertonungen des Credo ist.

Aus diesem Anlass hat der Carus Verlag Stuttgart Aufträge an sechs Komponist*innen aus verschiedenen Kulturen erteilt, die in unterschiedlichen Chorsätzen ihre jeweilige Klangsprache einbringen sollten.

So entstand ein Werk, das auch die Einheit in der Vielfalt der christlichen Konfessionen symbolisiert. Sechs international renommierte Komponist:innen haben damit ein einzigartiges Gesamtwerk geschaffen: Mårten Jansson (Schweden), Keiko Harada (Japan), Graystone Ives (Großbritannien), Victoria Vita Poleva (Ukraine), Martín Palmeri (Argentinien) und Dominick DiOrio (USA)

 „CREDO“ wurde am 26. September 2025 im Hohen Dom zu Köln zum ersten Mal im Rahmen eines ökumenischen Chorprojektes aufgeführt . Das VOCALFORUM GRAZ wurde mit der österreichische Uraufführung dieses Werkes betraut und gibt diesem Werk einen eigenen programmatischen Rahmen, indem vorangestellt weitere Credo Vertonungen erklingen und verbindende Texte und Gedanken sowie Orgelsolostücke ein Gesamterlebnis bieten.

Let him kiss me

So., 16. 3. 2025, 20:00 Uhr – Mariahilfer Kirche Graz
So., 16.11. 2025, 15:00 Uhr – ehemalige Synagoge Kobersdorf

In fünf Abschnitten wollen wir heute Abend die Geschichte von zwei Liebenden – wir nennen sie „Shelomo“ und „Shulamit“ – erzählen. Kompositionen aus der Renaissance und dem Frühbarock werden Werken des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart gegenübergestellt. Traditionelle jüdische Gesänge und rezitierende Abschnitte verleihen den Texten eine ganz besondere Farbe. Eine tragende Rolle spielt das Akkordeon, das solistisch und gemeinsam mit den Stimmen erklingt und mit Interludien die einzelnen Abschnitte verbindet.

Den musikalischen Rahmen bildet „Flos Campi“, eine Komposition von Ralph Vaughan Williams, original für Solo-Bratsche, Orchester und gemischten Chor, heute in einer Bearbeitung für Akkordeon. Die einzelnen Sätze sind jeweils mit einem Zitat aus dem Hohelied Salomos versehen. Der Chor singt ohne Text mit “halb geschlossenen Lippen”. Williams hält fest, dass in seiner Komposition die Liebe zwischen zwei Menschen gefeiert wird.

Jesu meine Freude

So., 20. 10. 2024, 17:00 Uhr – Franziskanerkirche Graz

Keine der Bach‘schen Kompositionen wird so oft aufgeführt wie seine Motetten und lässt gleichzeitig derartig viele Fragen offen. Die eingeschränkte Überlieferung des ursprünglichen Aufführungsmaterials begrenzt das Wissen um die von Bach in den Motetten verwendete Aufführungspraxis. Der musikalische Text für die wenigen erhaltenen Motetten ist gut überliefert, doch man weiß andererseits nicht, wie viele Motetten verloren sein könnten.

Mit ihrer Besetzung, Textauswahl, Gesamtkonstruktion und der vorwiegend homophonen Satztechnik stehen die Motetten Bachs in der Tradition der deutschen Motette. Sie spiegeln zudem Bachs ausgereifte Kontrapunktik wider, die sich in den Fugato-Einwürfen der frühen und den voll ausgebildeten Fugen in anderen Motetten zeigt, insbesondere in „Singet dem Herrn ein neues Lied“ BWV 225. Sie lassen auch andere musikalische Einflüsse erkennen. Die vielsätzige Konstruktion in „Singet dem Herrn“ und „Jesu, meine Freude“ BWV 227 erinnert z. B. an die Strukturen des Vokal-Concerto, während die Anordnung der Sätze in „Singet dem Herrn“ (schnell – langsam – schnell) auf den Aufbau des italienischen Instrumentalkonzertes verweist.

Die spezifischen Anlässe für Bachs Motettenkompositionen sind im Wesentlichen unbekannt. Der Text von „Komm, Jesu, komm“ BWV 229 legt eine Beerdigung oder einen Gedenkgottesdienst nahe. Man hat lange angenommen, dass alle Motetten in Leipzig entstanden seien, doch sie umfassen tatsächlich fast Bachs komplettes Schaffen von mindestens 1712/13  bis 1746/47. Zeitgenössische Schriften stellen ausdrücklich fest dass die Verwendung eines Basso continuo die Norm in der Aufführungspraxis von Motetten darstellt.

Im Zentrum des hesteht Bachs Motette Jesu, meine Freude mit ihrem symmetrischen Aufbau. Wie die Motette, folgt das gesamte Konzertprogramm der symmetrischen Struktur.

Uģis Prauliņš: Des Kaisers Nachtigall (UA)

So., 26. 5. 2024, 17:00 Uhr – Musikwochen Millstatt
Sa., 7. 12. 2024, 14:00 und 17:00 Uhr – Liszt-Festival Raiding
So., 8. 12. 2024, 17:00 Uhr – Helmut-List-Halle

Der Kaiser hatte ein Schloss, das galt als das Schönste der Welt. Dieses Schloss wurde an Schönheit nur von dem Garten des Kaisers übertroffen. Wo die Gärtner niemals hinkamen, in einem Wald mit hohen Bäumen und tiefen Seen, da wohnte einst eine Nachtigall. Was nun mit dem Kaiser und der Nachtigall geschieht, erzählt das Werk in eindrucksvollen Bildern. Die Musik von Chor und Flöte lässt prächtige Schlösser, zauberhafte Gärten, zickige Hofdamen und den herzerwärmenden Gesang der Nachtigall entstehen – einmal mit imposanten Chorklängen, das andere Mal mit hauchzarten Stimmen.

2010 vertonte der lettische Komponist Uģis Prauliņš Andersens Märchen „Des Kaisers Nachtigall“ (The Nightingale“ für 20-stimmigen Chor, Flöte und Sprecher:in. Meisterhaft verbindet Prauliņš Einflüsse aus Folk, Pop, Mittelalter und Renaissance mit klassischer Moderne und Anklängen an die große Chor- und Volksliedtradition seiner Heimat zu einem musikalischen Amalgam, das mit seiner hochoriginellen Klangsprache sofort für sich einnimmt. Mit sphärischen Klängen entführt uns diese besondere Komposition in eine längst vergangene, märchenhafte Zeit.

Das Vocalforum Graz lässt nun in Zusammenarbeit mit Uģis Prauliņš und dem Verlag Musica baltica eine deutschsprachige Version (Textübertragung: Karoline Türk) erstellen. Dadurch soll das bestechende Wort-Ton-Verhältnis und der feinsinnige Humor der Komposition für ein deutschsprachiges Publikum eindrücklich erlebbar gemacht werden.

Galakonzert der Chormusik

So., 15. Oktober 2023, 16:00 Uhr – Minoritensaal Graz

Das Galakonzert der Chormusik vereint drei profilierte Ensembles: den Kammerchor des Johann-Joseph-Fux-Konservatoriums, das Vocalforum Graz und den Kammerchor Sophia aus Kiew. Unter der Leitung von Franz M. Herzog sowie Oleksii Shamrytskyi entsteht ein musikalischer Abend, der österreichische, europäische und ukrainische Chorkultur miteinander in Resonanz bringt.

Das Programm spannt einen weiten Bogen von Alter Musik und romantischer Chorliteratur bis hin zu zeitgenössischen Werken, Volksliedbearbeitungen und geistlicher Musik. Werke von unter anderem Iván Erőd, Anton Bruckner, Lili Boulanger, James MacMillan, Mykola Leontovych und Josef Gabriel Rheinberger treffen auf ukrainische Chormusik und einen gemeinsamen Abschluss mit „Immortal Bach“, „Abendlied“ und „Prayer for Ukraine“.

Die Veranstaltung steht damit nicht nur für künstlerische Qualität, sondern auch für Begegnung, kulturellen Austausch und die verbindende Kraft der Chormusik. Besonders die Mitwirkung des Kammerchors Sophia aus Kiew verleiht dem Konzert eine berührende internationale Dimension.

Protocol for Utopia: The Dreams We Call Our Own (2023)
Performance

29.9. und 30.9., 16:00, 17:00, 18:00 – Kunsthaus Graz

Jasmina Cibics neue Dauerperformance für das Kunsthaus Graz basiert auf Recherchen über einen Kongress von Kulturschaffenden der Blockfreien-Bewegung, der 1985 in Titograd, Jugoslawien, stattfand. Künstler:innen, Wissenschafter:innen und Politiker:innen tauschten sich über Strategien aus, um Selbstbestimmung zu gewinnen. Cibic verwendet Auszüge aus dort gehaltenen Reden als Libretto für eine Performance mit Musik von Barbara Kinga Majewska. Das Stück wird von acht Sängerinnen aufgeführt, die auf Schaukeln im Kunsthaus verteilt sind.

Mit der Teilnahme des Vocalforum Graz
Sängerinnen: Saha Esbati, Eva Gugerbauer, Zane Kļaviņa, Melanie Rehrl-Leopold, Leonie Roubal, Marie-Therese Schwaiger, Leanne Tong und Margareth Tumler
Einstudierung: Franz M. Herzog

An die Sonne

„Nichts Schönres unter der Sonne als unter der Sonne zu sein…“ (Ingeborg Bachmann)

Sa. 13.5.2023 19:45 Uhr – Schloss Gleinstätten
So., 14.5.2026, 18 Uhr – Schloss St. Martin

Spannende Chormusik und Texte rund um das Thema Sonne: vom Aufsteigen, Erstrah­len und Untergehen. Mit Werken von Lili Boulanger, James MacMillan, Orlando di Lasso, Raffaella Aleotti, der Uraufführung eines Werks von Franz M. Herzog und Texten von Ingeborg Bachmann.

Ninja Reichert, Rezitation  |  Kurt Gober, Hang  |  Christian Dolcet, Klavier |  Franz M. Herzog, Leitung

„PASSIO“ von Arvo Pärt

7. April 2023, Helmut-List-Halle Graz

Im Rahmen des Festivals Psalm der Styriarte wird Arvo Pärts Passio in einer Welt-Uraufführung zu Gehör gebracht: Gemeinsam mit dem international erfolgreichen Raschèr Saxophone Quartet und Christian Dolcet an der Orgel erzählen die Solist*innen Jelena Widmann, Jaroslava Pepper, Markus Sölkner, Florian Widmann (Evangelist*innen), Gerd Kenda (Jesus), Johannes Chum (Pilatus) und das Vocalforum Graz die Leidens­geschichte Jesu in der Interpretation von Arvo Pärt.

„HIMMELSLICHT“

So 9.10.2022, 17:00 und 19:30, Schlosskirche St. Martin

Anlässlich des 60. Geburtstags von Franz M. Herzog präsentieren die Sänger:innen des Vocalforum Graz ausgewählte Kompositionen aus der Feder ihres künstlerischen Leiters. Auf dem Programm stehen unter anderem die große „Missa lux caelestis“, „The Tyger“ und eine speziell für diesen Anlass komponierte Uraufführung.

https://www.youtube.com/playlist?list=PLNIPaOpbKszTfMH9W3UrIg9txhlVquwT7

Moderation: Dr. Michael Aschauer (Verlag Helbling)

AuftrittPandemiegedenken

Interreligiöses Pandemie Gedenken

Dienstag 2. November 2021 | 17:00 Uhr Landhaushof Graz

Musik: Vocalforum Graz Dirigent: Franz M. Herzog

“Zur Erinnerung an liebe Menschen, als Ort der Trauer und als hoffnungsvoller Lichtblick in die Zukunft“, hieß es von Seiten der Einladenden. Diese waren das Ökumenische Forum Christlicher Kirchen in der Steiermark, die Islamische Religionsgemeinde Steiermark, die Buddhistische Religionsgesellschaft Steiermark, die Bahá’í-Gemeinde Graz und das Afro-Asiatische Institut Graz. [Quelle: ORF Steiermark] Das Vocalforum Graz gestaltete zusammen mit anderen Künstlern diese beschauliche Pandemie-Gedenkfeier im Grazer Landhaushof.
Hier geht’s zum Beitrag von ORF Steiermark

Vocalforum Graz begeistert mit „Miserere“

17. + 18. Oktober 2021, Knittelfeld und Graz
Lass mich hören Lust und Freude – So heißt es in dem bekannten 51. Psalm „Miserere mei, Deus“, der von Schuld und Vergebung handelt. Das Vocalforum Graz stellte zusammen mit dem Saxophonisten Patrick Dunst diesen Text ins Zentrum zweier Konzerte.
An zwei Abenden bot das Vocalforum Graz unter der Leitung von Franz M. Herzog seinem Publikum ein stimmungsvolles Konzert rund um das Thema des berühmten Bußpsalms. Im Programm von „Miserere“ begegneten die ZuhörerInnen dem berühmten Psalm in mehreren Vertonungen und Varianten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der musikalische Bogen spannte sich mit Werken von Gregorio Allegri, Johannes Brahms und Ola Gjeilo von der Renaissance bis zur Gegenwart. Die vielschichten Stimmungen zwischen Verzweiflung und Hoffnung des zugrundeliegenden Textes wurden durch die gefühlvollen Saxophonklänge von Patrick Dunst auf besondere Weise verstärkt.
Die beiden Konzerte von „Miserere“ fanden in der Stadtpfarrkirche Knittelfeld (17.10.) und in der Schlosskirche St. Martin (18.10.) statt und begeisterten das Publikum.
Schlosskonzerte St. Martin
Das Konzert in der Schlosskirche St. Martin bildete zugleich den Auftakt für die „Schlosskonzerte“ des Bildungshauses St. Martin in Graz. Franz M. Herzog, Leiter des Vocalforum Graz, ersann für die vierteilige Konzertserie ein vielseitiges Programm. Nach der Eröffnung mit „Miserere“ folgen am 10. Jänner 2022 „Barocke Kostbarkeiten“ mit der Spezialistin für Alte Musik Tanja Vogrin und am 13. Juni geht es mit dem a-cappella-Quartett „4ME“ und dem Programm „Mann o Mann“ schwungvoll in den Sommer. Dazwischen, am 9. Mai 2022, gibt sich das Vocalforum Graz erneut die Ehre, mit seinem neuen Programm „Let him kiss me“. Wahre Chor-Fans dürfen sich auf ein außergewöhnliches Chorkonzert freuen, in dessen Zentrum das „Hohelied Salomos“ steht – ein biblischer Stoff voll Leidenschaft und Erotik. Mit dabei sind Aron Saltiel (jüdische Gesänge) und Christian Bakanic (Akkordeon). Mehr zu den Schlosskonzerten St. Martin: www.schlossstmartin.at

100 Jahre Franz Koringer
Schlosskonzert St. Martin

28. Juni 2021
Künstlerischer Leiter: Franz M. Herzog

Wir sind zurück – und wie! Das Schlosskonzert St. Martin am 28. Juni 2021 war ein außergewöhliches. Nicht nur wegen des vielfältigen Programms und des herrlichen Ambientes. An diesem Abend lag eine besondere Energie in der Luft, war es doch das erste Konzert seitdem die Pandemie alle Kunst zum Stillstand zwang. Es war ein stimmungsvolles und bemerkenswertes Konzert, getragen von einer überbordenden Freude aller Beteiligten, endlich wieder Musik vor Publikum machen zu können. Und dieses dankte es mit einem unermüdlich überschwänglichem Applaus am Ende.
Zu hören war eine Auswahl aus der großen Vielfalt des steirischen Komponisten Franz Koringer, der dieses Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte. Das Vocalforum Graz, der Herzogenberg Kammerchor, der Studiochor und der Gospel & Jazz Choir des Johann-Joseph-Fux-Konservatoriums, sowie der Singkreis Raaba brachten zusammen mit Instrumentalist*innen des Konservatoriums ein abwechslungsreiches Programm auf die Bühne. Highlights des Vocalforums waren anspruchsvolle geistliche und weltliche Werke Koringers, vom Kreuzweg mit Orchester bis zu vokalen Gustostückerln wie Der Lattenzaun aus 6 neue Madrigale.
Neben dem künstlerischen Leiter Franz Herzog dirigierten Studierende des ao. Studiengangs Chorleitung und Gruppenstimmbildung des Johann-Joseph-Fux-Konservatoriums.

Stille Nacht

Dezember 2020
All jenen gewidmet, die Weihnachten nicht mit ihren Liebsten verbringen können.

Artistic Director: Franz M. Herzog

Audio Engineer | Mixing Engineer
Raphael Kapeller

Director | Producer
Stephan Herzog

Gaffer | AC
Timo Neubauer

Colorist
Emanuel Droneberger

Dieses Video wurde im Dezember 2020 unter Einhaltung aller notwendigen Auflagen produziert. Alle Mitwirkenden wurden am Tag des Drehs auf SARS-Cov-2 getestet.

Eine Produktion von Herzog Media.

Hear my prayer | 3 Motetten

April 2020
Komponist: Franz M. Herzog

Diese drei Motetten für zwei jeweils im Unisono singende Chorgruppen spannen einen atmosphärischer Bogen von der schmerzerfüllten Klage und der flehentlichen Bitte um Erhörung über die bewegende, tröstliche Antwort Gottes bis hin zum geradezu jubilierenden Lobpreis als Dank für dessen unterstützende Zuwendung. In diesen drei Motetten – als Zyklus unmittelbar aufeinanderfolgend (attacca) oder auch separat aufführbar – beschreitet Franz M. Herzog auf ergreifende Weise den Weg vom Leiden hin zu Trost und Hoffnung. Anlässlich der Covid-19-Pandemie entstanden, aber letztendlich über diesen Anlass hinausgehend und zeitlos zu vielen Gegebenheiten aufführbar, folgt auf das flehentliche Bitten der Menschen um Gottes Hilfe (Hear My Prayer, oh Lord) ein bewegter, hoffnungsfroher Satz in Form einer göttlichen Antwort (Be Not Afraid). Den Abschluss bildet der freudig jubilierende Lobgesang Praise the Lord. Der Komponist schuf damit ein Werk, das Interpretierenden sowie dem Publikum in schwierigen Zeiten ein Ventil sein soll. Denn auf die anfängliche tiefe Trauer folgt deren Überwindung, und letztendlich dominiert Zuversicht.
Artistic Director: Franz M. Herzog

Mix und Master: Konstantin Drewes
Schnitt und Produktion: Stephan Herzog
Eine Produktion von Herzog Media.

In Paradisum

Ein mystischer Konzertabend
Himmlische Musik für den Übergang vom Leben zum Tod

Viola: Delphine Krenn-Viard
Violoncello: Johannes Herzog
Sopran: Jerilyn Chou
Bariton: Josef Schuster

Vocalforum Graz

Künstlerische Leitung: Franz M. Herzog

Videoproduktion: Herzog Media

Gestatten: Herr und Frau von Herzogenberg

Szenisches Konzert über eine (musikalische) Dreicksbeziehung

Die unglaubliche Lebensgeschichte von Elisabeth und Heinrich von Herzogenberg im Dreieck mit Johannes Brahms als „inszeniertes Konzert“ bestehend aus Lesung, Schauspiel und solistischen Beiträgen.

Sprecher*innen: Ninja Reichert | Christian Ruck | Peter Uray
Sopran: Nasrin Rossmann
Tenor: Roman Pichler
Alt: Dorothea Stolberg
Bass: Csaba Szönke
Klavier: Polina Sasko | Christian Dolcet

Vocalforum Graz

Künstlerische Leitung: Franz M. Herzog

Regie: Steven Anthony Whiting

Videoproduktion: Emanuel Droneberger

NEW CARMINA

Für das Projekt “New Carmina” wurden 12 Texte der Carmina Burana vom deutschen Dramaturgen Thomas Höft ausgewählt und von österreichischen und internationalen Komponierenden vertont.
Komponist*innen: Vytautas Miškinis, Thomas Daniel Schlee, Anselm Schaufler, javier Busto, Franz M. Herzog, Denovaire, Tadeja Vulc, Ugis Praulins, Johanna Doderer, Mia Makaroff, Giovanni Bonato, Iván Eröd.

Vocalforum Graz

Künstlerische Leitung: Franz M. Herzog

Videoproduktion: Herzog Media

Lumen

Werke von Lauridsen, Rutter, Whitacre und mehr, visualiert durch Projektionen von Marc Thomas Merz und Ochoresotto.

Vocalforum Graz

Visuals: Marc Thomas Merz und Ochoresotto

Künstlerische Leitung: Franz M. Herzog

Videoproduktion:
Kamera: Dominik Berger, Stephan Herzog
Schnitt: Dominik Berger